Donnerstag, 09.03.2006 13:11

AVM geht in die VoIP-Offensive

aus den Bereichen CeBIT, VoIP
Telefoniert werden kann sowohl per DSL, wobei kein eingeschalteter Computer benötigt wird, oder auch über eine Festnetz-Verbindung. Dabei wird automatisch erkannt, ob es sich um einen ISDN- oder Analog-Anschluss handelt. Das Gerät ist zudem ADSL 2(+)-geeignet, Computer werden wahlweise per LAN oder WLAN angeschlossen. Die Funkverbindungen zum Computer unterstützen die Standards 802.11b/g/g++ und sind mit WPA-Verschlüsselung und individuellem Kennwort geschützt. Der integrierte Bandbreitenmanager sorgt dafür, dass Telefonate über die DSL-Leitung mit der bestmöglichen Qualität vermittelt werden. Über einen USB-Host-Anschluss können Speichersticks, Drucker oder Festplatten im Netzwerk eingebunden werden. Das FT 7150 D soll im Laufe diesen Jahres im Rahmen der Netzbetreiber- und Providervermarktung erhältlich sein.

Aber damit nicht genug: außerdem stellt AVM gleich eine ganz neue Geräteklasse vor. Das Fritz! Mini erinnert etwas an einen gewachsenen i-pod – bietet allerdings viel mehr. Das kleine Gerät vereint Internet- und Festnetztelefonie mit einem Music-Player und Infobroker. Das Handgerät hält per WLAN Verbindung zum heimischen Router, bei dem es sich natürlich optimalerweise um die neue Fritz!Box Fon handelt. Es stellt dem Nutzer alle Funktionen eines Schnurlostelefons zur Verfügung, mit den von ISDN bekannten Leistungsmerkmalen, wie Anklopfen, Makeln, Rufumleitung oder Dreierkonferenz.

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Glasklarer Sound

avm_cebit2006.jpg Dabei verwendet der Mini einen brandneuen Sprachcodec, der nicht nur bessere Sprachqualität als ISDN verspricht, sondern auch liefert. Eine Aufnahme, die Festnetz- mit Fritz! Mini-Klang verglich, war glasklar und nahe dran an HiFi-Qualität. Leider wird der Breitband-Sprachcodec mit 16 Bit-Auflösung am Markt ansonsten noch nicht unterstützt. Der Music-Player des Mini spielt alle Musikquellen des Netzwerks ab, egal ob Internet-Radiostationen, Podcasts oder die Musikstücke auf der Computer-Festplatte. Der Musikgenuss kommt wahlweise per Stereo-Headset oder im direkten Anschluss an die vorhandene Stereoanlage zustande.

Außerdem wird der Nutzer des Fritz! Mini mit einem persönlichen Infodienst versorgt. Das Gerät informiert über eingegangene Anrufe, E-Mails und SMS, ohne dass der Computer dafür eingeschaltet werden muss. Darüber hinaus liefert der Infodienst Nachrichten über Zeitgeschehen, Wetter, Börse, Sport und vieles mehr per RSS-Onlineabruf (Real Simple Syndication). Der Fritz! Mini soll im dritten Quartal diesen Jahres auf den Markt kommen und so preisgünstig sein, dass "sich wirklich jedes Familienmitglied ein eigenes Gerät leisten kann", sagt Nill.
Aleksandra Leon
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