Das Design von BenQ-Siemens nimmt mehr und mehr Abschied von der alt eingesessenen, rundlichen Siemens-Linie. Eckige Formen sind angesagt. Kein Wunder also, wie sich das neue Flaggschiff des Münchner Handybauers auf der CeBIT präsentiert.
Viel drin
Das ab dem zweiten Quartal dieses Jahres verfügbare Slider-Handy CL71 ist vornehmlich aus gebürstetem Edelstahl, Aluminium und Magnesium gefertigt. Das Zwei-Zoll-TFT-Display stellt 262.144 Farben mit einer Auflösung von 176 mal 220 Pixeln dar. Durch IPS-Technologie sind die dargestellten Bildpunkte auch von der Seite betrachtet klar ablesbar.
Besonders leichtgängig soll der Slider-Mechanismus sein - schon durch einfaches Antippen gleitet die Handy-Oberseite nach oben und legt die darunterliegende Tastatur frei. Doch nicht nur das Äußere kann sich sehen lassen, auch die inneren Werte überzeugen.
MP3-Player, Bluetooth...
Eine auf der Rückseite angebrachte, in geschlossenem Zustand versteckte 1,3 Megapixel-Kamera erlaubt das Schießen von Schnappschüssen und Kurzfilmen. Diese können auf dem 24 Megabyte großen internen Speicher abgelegt werden. Dieser kann zudem mit MP3-Dateien gefüttert werden, wodurch das Handy zum mobilen Musikspieler mutiert. Erweitertbar ist die Kapazität durch Mini-SD-Karten. Für die Datenübertragung steht Bluetooth bereit, eine Infrarot-Schnittstelle fehlt.
Schade, dass das CL71 nach bisherigen Planungen wohl nicht in Deutschland vertrieben werden wird. BenQ-Siemens ist hierzulande also ohne "echtes" Flaggschiff vertreten.
Michael Müller