Wenn es darum geht, schnurlose Kommunikationslösungen für den Mobilfunkmarkt anzufertigen, ist Jabra eine der weltweit führenden Marken. Insbesondere die Bluetooth-Headsets gehören nicht nur in Sachen Design, sondern häufig auch in Sachen Funktions-Umfang zu wahrlich interessanten Alternativen zu großen Playern wie Motorola, Sony Ericsson oder Nokia. Ein Modell, das auch den Leserpreis 2005 des Fachmagazins "connect" gewann, das Jabra BT 800, möchten wir an dieser Stelle genauer vorstellen.
Auffällig ist bei dem 25 Gramm leichten Headset, das zu allen gängigen Bluetooth-Standards kompatibel ist, das blau beleuchtete, 21 mal 64 Pixel kleine Display. Auf ihm werden nicht nur die Rufnummern bei eingehenden Anrufen signalisiert, auch kann durch das Menü des Headsets navigiert werden. Wer sich nun fragt, wozu man bei einem Headset ein Menü benötigt, findet bei einem Blick auf die Funktionen schnell die gesuchten Antworten.
Es vibriert am Ohr

So ist das BT 800 mit verschiedenen integrierten Klingeltönen sowie Vibrationsalarm ausgestattet. Künftig vibriert und klingelt es also nicht mehr einzig und allein in der Hose, sondern auch direkt hinter dem Ohr. Das Mikrofon wurde mit einer speziellen Rauschunterdrückung und einer automatischen Lautsstärkeanpassung ausgestattet. Über ein kleines Jog-Wheel kann die Lautstärke des Ohrhörers eingestellt werden.
Der Akku hält nach Herstellerangaben rund 125 Stunden, also gut fünf Tage. Im Dauersprechbetrieb kann bis zu sechs Stunden kabellos telefoniert werden. Eine Aufladung des Akkus ist auf Wunsch auch direkt über den PC möglich – über das mitgelieferte USB-Kabel. Kostenpunkt für das BT800: 99 Euro.
Hayo Lücke