Recht eindrucksvoll war es, was Nokia Ende April 2005 gerade einmal einen Monat nach der weltgrößten Computermesse CeBIT präsentierte: mit einer nagelneuen N-Serie wartete der Marktführer unter den Handyherstellern auf und präsentierte in diesem Zusammenhang auch das Modell mit der Kennzeichnung
N70. Ein UMTS-Handy, das eigentlich alles zu bieten hat, was ein anspruchsvoller Nutzer sich bei einem Mobiltelefon wünschen kann – vielleicht sogar zu viel. onlinekosten.de hatte jetzt die Möglichkeit, das N70 einem umfangreichen Test zu unterziehen.
Wir packen aus
Schon wer den Karton entgegen nehmen darf, in dem das schicke Kompakthandy aufgeliefert wird, kann erahnen, dass da ein Modell wartet, das mehr zu bieten hat. Über zahlreiche Fotos auf der Front macht Nokia deutlich, in welchen Lebenslagen und mit welchen Funktionen das neue Handy eingesetzt werden kann. Wird der Deckel aufgeklappt, begrüßt den künftigen Nutzer ein verheißungsvoller Text: "Here's your Nokia N70. We've included everything you'll neet to get you going. Now you cal really start to explore the Nokia Nseries". Übersetzt bedeutet dies soviel wie "Hier ist Ihr Nokia N70. Wir haben alles beigelegt, was Sie benötigen um loszulegen. Jetzt können Sie beginnen, die Nokia N-Serie zu entdecken."

Und damit hat Nokia wahrlich nicht übertrieben. Neben dem 126 Gramm schweren und 109 mal 53 mal 24 Millimeter großen Endgerät, einem Ladegerät und der 138 Seiten (!) starken Bedienungsanleitung liegen der Verpackung ein USB-Kabel zur Datei-Synchronisation, ein weißes Stereo-Headset, eine Leder-Trageschlaufe, eine Speicherkarte mit 64 Megabyte Kapazität sowie ein Ladekabel-Adapter bei. Der Adapter mit der Bezeichnung CA-44 ermöglicht den Anschluss von Telefonen mit 2.0 Millimeter-Stecker an Ladegerät der alten Generation mit 3.5 Millimeter-Anschluss.
Wir schalten ein
Eingeschaltet wird das Nokia N70 - wie bei den meisten Modellen des finnischen Herstellers üblich – über den Power-Knopf am Kopf des Handys. Unmittelbar im Anschluss erlebt der Nutzer die erste Überraschung. Das integrierte Symbian-Betriebssystem benötigt handgestoppte 32 Sekunden um zu booten. Erst dann ist die Eingabe der PIN-Nummer möglich. Das dauert uns zu lange – dicker Minuspunkt! Wer das Handy zum Beispiel nachts oder zu Beginn eines Meetings ausschaltet, wird sich über diese lange Startzeit beim erneuten Einschalten sicher häufiger ärgern. Doch einmal aktiviert, ist man drin, drin im Menü des neuen Alleskönners aus dem Hause Nokia.