Wie die WirtschaftsWoche heute berichtet, plant der regionale Carrier HanseNet, die Metropole Hamburg flächendeckend mit richtungsweisender VDSL-Technologie zu bestücken. Damit möchte die Tochter der Telecom Italia der Deutschen Telekom Paroli bieten.
Bereit für Triple-Play
Wie die Zeitung berichtet hat Hansenet-Chef Harald Rösch bereits Verhandlungen mit der Senatsverwaltung aufgenommen. Noch in diesem Jahr soll der Datenverkehr mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde die hanseatischen Haushalte erreichen. Möglich gemacht würde dies durch die
VDSL-Technologie, bei der die optischen Kabel entweder bis in den Straßenverteiler (Fibre to the curb) oder das Haus reichen (Fibre to the home). Vorbild für HanseNet ist die Deutsche Telekom, die
im Sommer die ersten Großstädte Deutschlands mit der neuen Technik ans Netz bringen wird.
Nichts Neues
Die Nordlichter betreten mit der Idee keineswegs Neuland:
Schon vor vier Jahren nahm HanseNet eine Vorreiterrolle im VDSL-Ausbau ein. Als einziger Betreiber Deutschlands stattete das Unternehmen Teile Hamburgs mit 10 Mbit/s schnellen "Speed-Komplett"-Anschlüssen aus.
Michael Müller