Auch wenn die etablierten Netzbetreiber in offiziellen Statements noch immer keine wirkliche Bedrohung durch die zahlreichen
Mobilfunk-Discounter sehen, ist das Potenzial der kleinen "No-Frills"-Anbieter durchaus beachtlich. Das zeigen auch neue Ergebnisse einer Umfrage, die heute von der Drillisch-Tochter
simply bekannt gegeben wurden.
"Wir wollen wechseln"
Demnach gaben 65 Prozent der 3.000 Befragten in Alter zwischen 14 und 55 Jahren an, dass sie aktuell zwar noch nicht über ein Discount-Angebot telefonieren, sich aber vorstellen könnten, zu einem der Billiganbieter zu wechseln. Dies trifft derzeit zum Beispiel auf all diejenigen zu, die noch über einen Tarif mit Mindestvertragslaufzeit telefonieren und sich keine zweite SIM-Karte mit einer neuen Mobilfunkrufnummer zulegen möchten.
Minutenpreis entscheidend
Nach Angaben sind die Wechselwilligen überwiegend im Alter zwischen 25 und 39 Jahren. Grund genug für simply zu urteilen, dass uns der große Run auf Discountprodukte noch bevor steht. Weiter heißt es, dass über 70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer angaben, dass günstige Gesprächsminuten das Hauptkriterium bei der Wahl des Mobilfunk-Billigangebotes seien. Dieses Ergebnis deckt sich mit Erkenntnissen aus einer onlinekosten.de-Umfrage von Mitte November vergangenen Jahres. Damals gaben 54 Prozent von 2.200 Lesern unseres Online-Magazins an, der Minutenpreis sei das wichtigste Auswahlkriterium.
Auf den weiteren Plätzen der simply-Umfrage folgen nach Unternehmensangaben "keine Grundgebühr" sowie "kein Mindestumsatz" – also genau die Punkte, die die neuen Mobilfunk-Billiganbieter auszeichnen. Für simply sei dies Grund genug, die bisherige Strategie konsequent weiter zu verfolgen. Auch in Zukunft will sich der Anbieter, der als einziger Mobilfunk-Discounter am deutschen Markt sowohl eine Prepaid- als auch eine Postpaid-Lösung anbietet, als Preisführer behaupten.
Alle Details zu den beiden von simply angebotenen Tarifen finden Sie auf unserer detaillierten
Anbieterseite.