Die Hosting-Abteilung der 1&1 erweitert ihr Produktportfolio und führt jetzt auch virtuelle Server ein. Bei einem virtuellen Server laufen zwar mehrere Kunden auf einer Maschine, die Software Virtuozzo stellt jedem Kunden aber eine vollwertige Serverumgebung zur Verfügung.
Virtuell billiger
Damit gibt es jetzt auch bei 1&1 volle Root-Kontrolle "auf dem Preisniveau des Shared-Hosting", wie der Hoster mitteilte. Ganz so billig wie eine Web-Visitenkarte ist es dann doch nicht. Die Virtuellen gibt es bei 1&1 in zwei Konfigurationen. Eine Linuxinstallation mit SuSE 9.3, Plesk 7.5, vollem Root und eigener IP-Adresse kostet ab 9,99 Euro im Monat. Die MS-Variante mit Windows Server 2003 64-Bit fängt bei 19,99 Euro an. Für beide Pakete berechnet der Hoster eine einmalige Anschlussgebühr von 19,90 Euro.
1&1 Virtual-Server sind in drei Klassen als 1&1 Virtual-Server L, XL und XXL erhältlich, jeweils als Linux- und Windows-Version. Je nach Ausstattung kosten die Serverpakete dann bis zu 39,90 im Monat. Die Ausstattung unterscheidet sich in Fesplattenplatz, monatlich erlaubtem Traffic und Anzahl der Postfächer. Die Leistung der Server differenziert 1&1 auch über den so genannten "Performance Index". Was das genau bedeutet, war zunächst nicht zu erfahren.
Pralle Pakete
Alle Pakete enthalten eine eigene .de-Domain mit DNS-Verwaltung, mehrere E-Mail-Postfächern (POP3/IMAP) mit Spam-Schutz, eine eigene IP-Adresse, eine unlimitierte Anzahl an Datenbanken, Shell-Zugang, CGIs, Cronjobs bzw. geplante Tasks sowie ein Softwarepaket (Macromedia Contribute, Ulead Gif Animator, Ulead Photo Impact 11 SE, Hello Engines!). Ein SSL-Zertifikat ist ab dem 1&1 Virtual-Server XL inklusive. Zusätzlich verfügen alle Virtual Server über Sicherheits-Features wie Initialisierung, Recovery Tool, automatisches Backup und Statistiken.