Der Düsseldorfer Mobilfunker Vodafone wird wie erwartet zur CeBIT, die zwischen dem 9. und 15. März auf dem Messegelände in Hannover stattfindet, sein UMTS-Netz mit dem Datenturbo HSDPA aufrüsten. Das bestätigte ein Vodafone-Sprecher auf Anfrage von onlinekosten.de.
Demnach wird HSDPA ab Mitte März CeBIT in Ballungszentren der Bundesrepublik verfügbar sein. Wo genau HSDPA nutzbar sein wird, mochte man uns noch nicht sagen, ein Fokus läge aber zum Beispiel auf allen Spielstädten der Fußball-Weltmeisterschaft. Aber auch andere "große Städte" sollen mit HSDPA-Signalen versorgt werden. Anschließend steht ein zügiger, flächendeckender Ausbau auf dem Plan von Vodafone.
Was bietet HSDPA?
Derzeit können alle Nutzer, die über die deutschen UMTS-Netze auf das Internet zugreifen, mit bis zu 384 kBit/s im weltweiten Datennetz surfen. Der Datenbeschleuniger HSDPA steht für "High Speed Downlink Packet Access" und ist eine Weiterentwicklung des bisherigen UMTS-Standards. In der ersten Phase soll die Datenrate im Downstream auf 1,8 Mbit/s gesteigert werden, in der nächsten Phase dann sogar auf 7,2 Mbit/s. HSDPA kann aber noch mehr: Die Benutzer einer UMTS/HSDPA-Zelle werden besser organisiert, was zur Folge hat, das mehr Nutzer als bisher gleichzeitig mit hohen Datenraten ins Netz gehen können.
Um in Zukunft neue Kundenschichten ansprechen zu können, plant Vodafone – wie im Übrigen auch Marktführer T-Mobile – künftig auch spezielle
UMTS-Notebooks anzubieten. Wie berichtet, wurde bereits eine exklusive
Zusammenarbeit mit Dell verarbeitet, mit weiteren namhaften Herstellern wie Fujitsu-Siemens, Acer, Toshiba oder HP werde bereits verhandelt. Zumindest auf die Dell-Notebooks wird es allerdings anders als bisher vermutet, keine Subventionen geben. Die Geräte werden lediglich für die UMTS-Nutzung im Vodafone-Netz vorkonfiguriert ausgeliefert.