Bereits im Dezember machte es eine Sicherheitslücke bei der
Mobilbox-Abfrage notwendig, dass einige
VoIP-Anbieter ihren Service vorübergehend einschränken mussten. Die Möglichkeit, wahlweise eine Mobilfunknummer als Absender beim Telefonat zu übertragen, öffnete die Handy-Anrufbeantworter dem Zugriff unbefugter Nutzer. Auch Sipsnip bot diesen Service seinen Kunden an und musste ihn bis zur Lösung des Problems einstellen.
Reaktiviert und erweitert
Mittlerweile haben die Mobilfunk-Anbieter die Schwierigkeiten weitestgehend gelöst und Sipsnip kann seinen Kunden wieder die Wahl der ausgehenden Rufnummer überlassen. Zusätzlich wurde der Dienst der Hamburger Bellshare GmbH erweitert: während es bisher nur möglich war, eine einzige Rufnummer zu bestimmen, die bei allen abgehenden Gesprächen, egal, ob VoIP oder
Callback, übermittelt wurde, kann jetzt für jeden einzelnen Callback-Eintrag eine eigene Rufnummer eingestellt werden.
Individuelle Verzögerung
So können Sipsnip-Kunden für ihren VoIP-Account eine Festnetznummer für die Übertragung einrichten und für die Nutzung des Callback-Service mit verschiedenen Mobiltelefonen deren Rufnummern angeben. Darüber hinaus kann jetzt auch die Verzögerung bis zum Rückruf des Callback-Systems individuell vorgegeben werden. So kann, laut Unternehmensangaben, besonders bei der Nutzung aus dem Ausland eine höhere Verzögerung die Zuverlässigkeit der Rückruf-Zustellung verbessern. Im Inland dagegen verkürze eine geringe Verzögerung die Wartezeit bis zum Rückruf auf ein Minimum. Kunden können den Service im Kontobereich der Website unter "Tarife und Dienste / Callback konfigurieren" einrichten.
Aleksandra Leon