Das eigene Produktangebot mit schicken UMTS-Handys auffrischen, so lautet das Ziel der neuen Handy-Marke BenQ-Siemens. Das erste Mobiltelefon für die dritte Mobilfunkgeneration stellt das EF81 dar, ein ultraflaches Modell, das dem
RAZR V3x von Motorola gehörig Konkurrenz macht.
Schick anzusehen
Knapp 16 Millimeter dünn, 94 Millimeter hoch und 51 Millimeter breit ist das neue UMTS-Klapphandy, das voraussichtlich noch in diesem Quartal zu haben sein wird. Mit einem Gewicht von 110 Gramm ist es 20 Gramm leichter als der Konkurrent aus dem Hause Motorola. Und das, obwohl bei den Materialien offensichtlich wahrlich nicht gegeizt wurde. Das Gehäuse wurde aus Magnesium gefertigt, Front und Tastatur aus gebürstetem Edelstahl. Das Außendisplay wird durch gehärtetes Mineralglas geschützt.

Apropos Display: davon hat das EF81 gleich zwei. Das Außendisplay bringt es auf eine Größe von 1,3 Zoll (120 mal 160 Pixel), das Innendisplay erreicht 2,2 Zoll (240 mal 320 Pixel). Beide Bildschirme können 262.144 Farben darstellen. Auch eine Kamera fehlt nicht: die 2-Megapixel-Cam ist mit einem fünffachem Digitalzoom ausgestattet und um etwa 180 Grad drehbar. Dadurch kann sie im UMTS-Netz auch zur Videotelefonie genutzt werden. Auf Wunsch sind auch Videoaufnahmen möglich.
Speicher erweiterbar
Als praktisch dürften sich die vier Tasten auf der Frontabdeckung unterhalb des Displays erweisen. Mit ihnen kann auf die Hauptanwendungen wie die Kamera und den integrierten MP3-Player zugegriffen werden, ohne das Gerät öffnen zu müssen. Nutzerfreundlich auch, dass der interne Speicher von 64 Megabyte über eine MicroSD-Karte noch erweitert werden kann. Bluetooth, USB-Schnittstelle und E-Mail-Client runden den Funktionsumfang des neuen UMTS-Handys ab.
Voraussichtlich ab März soll das EF81 im Fachhandel erhältlich sein. Einen Preis nannte BenQ-Siemens bisher allerdings noch nicht. Im Lieferumfang enthalten sind unter anderem auch ein Headset und Datenkabel. Der mitgelieferte Akku hält nach Herstellerangaben bis zu 12,5 Tage in GSM- und gut zehn Tage in UMTS-Netzen. Die maximale Gesprächszeit liegt bei 4,5 beziehungsweise 3,5 Stunden.