Mittwoch, 11.01.2006 19:34

D-Link attackiert AVM: Mit Horst gegen Fritz

aus den Bereichen Breitband, VoIP, Computer
"Made in Germany", ein Qualitätsprädikat, das weltweit geschätzt wird. Der Hardwareproduzent D-Link druckt diesen Text nicht auf seine Geräte, denn diese werden im fernen Osten, vornehmlich Taiwan, montiert. Um einem neuen Kombi-Router wenigstens deutschen Charakter zu verleihen, nennt man diesen jetzt "Horst".

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Horst gegen Fritz

Um genau zu sei hört die neue, in Deutschland entwickelte "All-in-one Lösung" auf die Bezeichnung "HorstBox" (DVA-G3342SB). Parallelen zu der sehr erfolgreichen Fritz!Box-Serie von AVM sind nicht von der Hand zu weisen. Die technischen Spezifikationen können sich sehen lassen. Integriert ist eine wahlweise auch via Voice-over-IP arbeitende Telefonanlage, ein ADSL-Modem mit Router- und Switch-Funktion sowie ein Wireless-LAN-Chip (IEEE 802.11b/g).

Die VoIP-Komponente von Horst basiert auf der Software "Asterisk" und beherrscht das SIP-Protokoll. Es können maximal zwei analoge und sechzehn digitale Telefone (acht mal SIP, acht mal ISDN) angeschlossen werden. Der Nutzer hat die Wahl, ob er über das Festnetz oder die Breitbandleitung telefonieren will. Im Falle von VoIP werden die Sprachdaten per QoS (Quality of Service) priorisiert, wodurch stets bestmögliche Qualität erreicht werden soll. Des Weiteren stehen je ein Fax- und USB 2.0-Anschluss bereit, sodass auch eine Festplatte oder ein Drucker verbunden werden kann.

D-Link HorstBox


Kompatibel zu ADSL2(+)

Die Sicherheitsausstattung von Horst kann sich sehen lassen. Neben einer integrierten Firewall sind auch die WLAN-Verschlüsselungsalgorithmen WPA, WPA2, TKIP und AES an Bord. Erfreulich ist, dass Horst den neuen ADSL2(+)-Standard unterstützt. Damit ist er auch für die bis zu 24 Mbit/s schnelle Zukunft gewappnet. Der DVA-G3342SB wird gegen Ende des ersten Quartals 2006 im Handel erhältlich sein und dort 450 Euro (UVP) kosten.
Michael Müller
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