Der norwegische Browser-Anbieter Opera und Google weiten ihre Zusammenarbeit aus. In einem Einjahresvertrag einigten sich die beiden Unternehmen, dass Opera die Google-Suche auf die Startseite seiner Handy-Browser „Opera Mobile“ und „Opera Mini“ platziert.
Google auf Handys
Währen Operas Browser im Computer-Bereich nur eine untergeordnete Rolle spielt – Opera nimmt nur einen Marktanteil von 0,78 Prozent ein – ist die Browser-Schmiede im Handy-Markt gut positioniert. Auf derzeit rund elf Millionen Handys hat das Unternehmen seine Browser installiert. Mit dem Vertrag sichert sich Google auch im Handy-Markt eine Top-Positionierung.
Im Computer-Bereich arbeiten Google und Opera schon länger zusammen. Seit September 2005 hat Opera den direkten Zugriff auf die Google-Suche in seinem Browser eingebaut.
Doch nicht Microsoft
Mit dem Abkommen dürften sich auch die kürzlich aufgekommenen Gerüchte um eine Übernahme von Opera durch den Redmonder Konzern Microsoft zerschlagen. Darin hieß es, Microsoft wolle Opera übernehmen um im Kampf um den Browser-Markt einen Konkurrenten auszuschalten. Opera dementierte die Gerüchte von Anfang an.
Filip Vojtech