Bei vielen Heimanwendern steckt des Weiteren ein WLAN-Stick im USB-Port, um kabellos zu kommunizieren und zu surfen. Allerdings können selbst neuere WLAN-Adapter/-Dongles über alte USB-Ports (USB 1.0/1.1) höchstens 12 MBit/s übertragen. Das Gleiche gilt natürlich für die weniger verbreiteten, kabelgebundenen USB-DSL-Modems. Manchmal schaffen ältere WLAN-Router und -Sticks aber auch von Haus aus nur 11 MBit/s, weil der WLAN-Standard IEEE 802.11b diese Maximalbandbreite festlegt und nicht für mehr ausgelegt ist.
Bandbreite teilen
Wer die Bandbreite ohnehin nicht für sich alleine an einem einzigen PC nutzen will, braucht sich zumindest über die Übertragung vom Modem zum Rechner keine großen Gedanken zu machen. Sollte das Netzwerk oft mit mehreren gleichzeitig surfenden Personen geteilt werden, lässt sich die Bandbreite gut auf alle Rechner verteilen, um im Endeffekt die volle Geschwindigkeit von 16 MBit/s auszuschöpfen. Von Vornherein eine feste Bandbreite kann man einzelnen Nutzern über QoS (Quality of Service) beziehungsweise Traffic-Shaping reservieren. Voraussetzung ist natürlich ein Gerät, das dieses Merkmal unterstützt.
Sollten diese Bedingungen beachtet werden, die ADSL2(+) an den heimischen PC stellt, steht dem Highspeed-Surfspaß über Alice, Arcor, AOL, Versatel etc. hoffentlich nichts mehr im Wege. Wer mehr zu den technischen Vorteilen von ADSL2(+) erfahren will, dem sei unser entsprechendes
Breitband-Special empfohlen.