Ein großer Vorteil von SIP ist die verfügbare Hardware. So gibt es neben Hardware-Telefonen auch Router und Telefonanlagen, an die herkömmliche Analog- oder ISDN-Telefone angeschlossen werden können. Diese nutzen dann das SIP-Protokoll um die Anrufe über das Internet abzuwickeln. Wer es lieber mobil möchte, der kann sich auch mit dem "SIP-Handy"
F1000 von UTStarcom über WLAN bei seinem Provider einloggen.
Große Auswahl
Ebenfalls ist man mit dem SIP-Protokoll nicht an einen Provider gebunden. Es gibt eine Vielzahl von
Anbietern, die das Protokoll nutzen. Durch den erhöhten Wettbewerb führt dies zu günstigen Minutenpreisen für den Kunden. Bei einigen Anbietern erhält man zudem kostenlos eine normale deutsche Festnetznummer, ein Service, der bei Skype ersteinmal Geld kosten würde.
Auch unterstützen die Anbieter allerlei Komfortfunktionen, wie eine Anrufweiterleitung, Konferenzschaltungen oder eine Sprachmailbox. Größter Nachteil des SIP-Protokolls sind die zahlreichen Einstellungen die nötig sind, um zu telefonieren. Ein Laie muss sich ersteinmal einen Überblick verschaffen, welche Angaben wo einzugeben sind.
SIP im NAT
Zwar bieten viele der Anbieter ihre Soft- oder Hardware-Lösungen schon vorkonfiguriert an, jedoch ist in diesem Bereich Skype eindeutig einfacher. Ein weiterer Nachteil ist die NAT- und Firewall-Unterstützung. Die meisten Telefone und Software-Programme kommen mittlerweile auch damit klar, sie verwenden einen sogenannten "STUN"-Server.