Bereits 78 Prozent der Kunden des Düsseldorfer VoIP-Services
Sipgate telefonieren regelmäßig kostenlos untereinander über das Internet, 25 Prozent verzichten mittlerweile sogar komplett auf den Telefonanschluss. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Düsseldorfer VoIP-Dienstes Sipgate, die im Dezember abgeschlossen wurde.
Insgesamt nahmen mehr als 4.200 Kunden an der Befragung teil und zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Angebot. So hat sich VoIP, seit der Einführung in Deutschland vor zwei Jahren, von einer Spielerei zu einer alltagstauglichen Technik entwickelt. Das belegen die 59 Prozent der Kunden, die den Service bereits seit mehr als sechs Monaten nutzen, so Sipgate. Rund 22 Prozent dieser Nutzer sind sogar schon länger als ein Jahr dabei.
Viel parallele Nutzung
Zwar nutzen immer noch 68 Prozent VoIP parallel zum Festnetz. Aus Sicht von Sipgate liegt die Ursache hierfür aber in der fehlenden
Entbündelung von Breitband und Telefon. Die Nutzung von VoIP steigt dafür kontinuierlich an: immerhin schon rund 20 Prozent der befragten Kunden telefonieren fünf Stunden und mehr im Monat über das Internet, mehr als 74 Prozent nutzen VoIP schon bis zu vier Stunden. Sehr interessiert sind die Sipgate-Kunden auch an
mobilem VoIP, von den Befragten wollen 60 Prozent die Internettelefonie zukünftig auch von unterwegs nutzen.
Attraktivitätsfaktor Sparpotenzial
Die Befragten sehen das Kostensparpotenzial als einen der wichtigsten Pluspunkte bei VoIP an. So gaben 33 Prozent an, durch die Internettelefonie rund 30 Prozent ihrer bislang anfallenden Telefonkosten einsparen können, die Grundgebühr nicht mitgerechnet. Etwa 30 Prozent der Nutzer sparen damit zwischen 40 und 70 Prozent, rund zehn Prozent streicht sogar über 70 Prozent der Kosten mit VoIP. Dadurch, dass Sipgate netzunabhängig angeboten wird, kann der Dienst über jede beliebige Breitbandanbindung genutzt werden. Mehrheitlich gewinnt Sipgate seine Kunden aber nach eigenen Angaben von 1&1, T-Online, Arcor, den Kabelnetz- sowie Citynetz-Betreibern.
Aleksandra Leon