Der elmshorner Mobilfunk-Service-Provider Talkline hat seinen
9,9 Cent-Tarif überarbeitet. Überraschenderweise jedoch nicht zu Gunsten seiner Kunden. Vielmehr telefonieren Bestandskunden weiter zu den bekannten Konditionen, Neukunden müssen künftig zum Teil mehr bezahlen. Und das, obwohl die Preise durch die
Mobilfunk-Discounter in den letzten Monaten konsequent gefallen sind.
Weniger ist hier nicht mehr
Konkret bedeutet das für Neukunden, dass sie weiterhin 19,80 Euro im Monat zahlen müssen und dafür auch immer noch monatlich 200 Inklusivminuten erhalten. Diese Minuten werden künftig aber nicht mehr auf Telefonate angerechnet, die in Fremdnetze geführt werden. Wer den 9,9 Cent-Tarif etwa im Vodafone-Netz abschließt, muss künftig auch dann für Gespräche zu T-Mobile-, E-Plus und o2-Handys zahlen, wenn noch Inklusivminuten verfügbar sind.
Folgeminuten teurer
Außerdem gilt ein höherer Minutenpreis, wenn Telefonate über das monatliche Inklusivvolumen hinaus geführt werden. Statt 39 Cent pro Minute gilt neuerdings ein Minutenpreis in Höhe von 49 Cent. Der gleiche Minutenpreis gilt für Telefonate in nationale Fremdnetze.
Weiterhin wird im 60/1-Takt abgerechnet und die einmalige Einrichtungsgebühr beläuft sich auf 25,99 Euro. Eine SMS kostet 19 Cent und auch künftig gibt es bei Vertragsabschluss auf Wunsch eines von 25 Handys umsonst dazu.