Klein, billig, mobil, leistungsstark und vor allem multimediafähig: Mit diesen Stichwörtern trifft man den Computertrend 2005 im Kern. In dem vergangenen Jahr hat sich in der Computerbranche wieder vieles getan. Wir blicken zurück, erinnern uns an Neuerungen, Trends und Entwicklungen und schauen abschließend gespannt und voller Erwartungen voraus ins Jahr 2006.
PCs erobern das Wohnzimmer
Die wohl aufregendste Neuerung des Jahres ist der so genannte
Wohnzimmer-PC – auch HTPC (Home Theatre PC) genannt. Ein schicker Rechner im Hifi-Rack-Format, der an einen Fernseher angeschlossen zur Multimediamaschine der neuen Generation wird. DVD-Player, TV-Receiver, Videorecorder und Musikanlage gehören ab sofort zum alten Eisen, denn der HTPC leistet all das, was diese Geräte sonst übernommen haben.
Dazu kann der HTPC-Nutzer vom Sofa aus im Internet surfen, E-Mails abrufen oder schnell einige Büro-Aufgaben erledigen. Im Januar hat Microsoft-Gründer Bill Gates den HTPC-Trend für das Jahr 2005 schon
angekündigt, im März
bestätigte sich die Entwicklung dann auf der CeBit und seitdem drängen immer mehr Geräte auf den Markt.
Mehr als ein Notebook
Notebook ist nicht mehr gleich Notebook. Zahlreiche Geräteklassen von Sub-Notebook bis Desktop-Replacement gilt es mittlerweile zu unterscheiden. Und dieses Jahr ist mit dem
Tablet PC ein neues Geräte-Modell populärer geworden. Leider sind diese mit einem Stift bedienbaren Rechner noch recht teuer und somit eher Geschäftsleuten vorbehalten. Schon im nächsten Jahr vermuten wir jedoch einen deutlichen Preisfall.
Insgesamt ist die Ausstattung in Notebooks deutlich verbessert worden, sodass die Geräte in punkto Leistung nicht mehr so weit hinter Desktop-Rechnern herhinken wie noch in den letzten Jahren. So ist etwa der aktuelle Oberklasse-Grafikchip Geforce 7800 GTX von Nvidia mittlerweile auch schon
in Notebooks erhältlich. Zwar in einer etwas abgespeckten, mobilen Version, die jedoch in ihren Leistungsmerkmalen nur wenig von der Desktop-Variante abweicht.