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Donnerstag, 01.12.2005 14:36

Spielkiste: Xbox 360 im Test

aus dem Bereich Computer
Von Filip Vojtech
Ein munteres hin und her war es in den letzten Wochen und Monaten. Wann genau soll sie erscheinen? Und wie viel wird sie kosten? Welche Hardware wird integriert? Diese Fragen sorgten über lange Zeit dieses Jahres für Gerüchte und Spekulationen zu Microsofts neuer Spielkonsole Xbox 360. Denn der Konzern gab erst spät konkrete Daten bekannt.

In den USA ist das mit einem Drei-Kern-Prozessor ausgestattete Gerät seit dem 22. November erhältlich und erlebte bei Verkaufsstart einen regelrechten Ansturm. Doch auch schon die ersten Kinderkrankheiten wurden in den ersten Tagen aufgedeckt. In Deutschland steht die Spielkiste ab Freitag (2. Dezember) in den Verkaufsregalen. Wir haben die Konsole schon vorab unter die Lupe genommen und herausgefunden, mit welchen Macken der Grafikprotz zu kämpfen hat.

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Zwei Geräte-Versionen

Die Box wird in zwei Preiskategorien erhältlich sein. Die Light-Version geht für 299 Euro über die Ladentheke, ist dafür aber nur mit einem Kabel-Controller und ohne Festplatte ausgestattet. Zudem ist das Gerät nicht kompatibel zu Spielen der ersten Xbox. Die teurere Variante für 399 Euro verfügt über eine integrierte 20-Gigabyte-Festplatte und wird mit Funk-Controller, Headset, Netzwerk-Karte und Fernbedienung ausgeliefert. Auf dieser Konsole können mit einem installierten Emulator dann auch Spiele der ersten Xbox gezockt werden - allerdings auch nur die in Microsofts Kompatibilitäts-Liste aufgeführten.

Das steckt drin

xbox_1.jpg Die übrige Hardware-Ausstattung bleibt bei beiden Geräte-Ausführungen gleich. Die Box wird von einem PowerPC-basierten Prozessor mit drei symmetrischen Prozessorkernen und einer Taktfrequenz von 3,2 Gigahertz befeuert. Der Level-2-Cache der CPU ist ein Megabyte groß. Der von ATI entwickelte Grafikprozessor ist mit 500 Megahertz getaktet und verfügt über 10 Megabyte embedded DRAM.

Dazu kommen ein 512 Megabyte umfassender DDR2-Arbeitsspeicher und ein Soundsystem, dass Audio mit 16 Bit bei 48 Kilohertz an ein Surround-Boxen-System ausgeben kann. Daten speist man der Konsole über das 12-fach DVD-ROM-Laufwerk, die Netzwerkkarte oder einen der drei USB-2.0-Ports ein. Ein wahrer Klotz ist das externe Netzteil.

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