Im Rahmen einer Werbeaktion hat der Paketdienst DHL in Großbritannien zahlreiche Spam-Mails verursacht – jedoch unfreiwillig. Bei der Versendung einer Kunden-E-Mail setzte DHL die über 100 Kontakte große Verteilerliste versehentlich in das "An"-Feld. In der Regel wird aber das "Bcc"-Feld bei geschäftlichen Verteilerlisten genutzt, damit der Empfänger bei erhalt der Nachricht nicht die E-Mail-Adressen weiterer Adressaten einsehen kann.
Anfängerfehler
Der tatsächliche Spam entstand, als die Empfänger zum Teil wieder der gesamten Verteilerliste antworteten. Außerdem ist die Verteilerliste bei dem Missgeschick in die Hände von Spammern geraten, die inzwischen weitere rund 100 E-Mails verschickt haben. Zu den Empfängern zählen vor allem Unternehmen, bei denen sich DHL mit der Mail für die Eröffnung eines neuen DHL-Accounts bedanken wollte.
Dann lieber per Brief
Viele der Unternehmen haben auf die Spam-Mails reagiert und sich bei DHL beschwert. Der Paketdienst gab bekannt, an alle Empfänger eine Erklärung zu schicken – per Brief.
Filip Vojtech