Freitag, 25.11.2005 17:44

o2 can do? - Surf@home im Praxistest

aus den Bereichen Breitband, Mobilfunk
Von Michael Müller
Auf dem Markt der alternativen Übertragungsarten ist die Hölle los. Seit diesem Jahr ebenso im Rennen: UMTS. Die dritte Mobilfunkgeneration kämpft von Anfang an mit Startschwierigkeiten, freut sich derzeit jedoch durch offensives Marketing über einen kleinen Aufschwung.

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Surfen via 3G

Neben Vodafone bietet auch o2 Germany einen standortgebundenen Internetzugang über UMTS an. Bei o2 heißt der Tarif Surf@home. Für 9,99 Euro monatliche Grundgebühr kann für drei Cent pro Minute gesurft werden. Alternativ stehen sechs hinzubuchbare "Surfpacks" bereit, deren Monatspreis sich zwischen 9,99 Euro und 21,99 Euro bewegt. Der Kunde kann auf diesem Weg maximal 2.000 Megabyte Inklusivtraffic oder 40 Surfstunden erstehen.

Löblich ist die Beigabe eines waschechten UMTS-Routers. Der "Surf@home II-UMTS Router" des schwedischen Herstellers Possio (Werksbezeichnung PX40) bietet eine Ethernet-Anschlussmöglichkeit und kann zudem bis zu 200 Rechner via WLAN (802.11 b/g) versorgen. o2 empfiehlt jedoch den Anschluss von maximal sechs WLAN-Teilnehmern. Der Alleskönner kostet 49,99 Euro bei gleichzeitiger Bestellung der Surfpacks Time 40 oder Volume 2000. Ansonsten steigt der Preis auf 99,99 Euro.

surfhome_admin1.jpg Leichtgängige Installation

Sobald der 24 Monate geltende Vertrag unterzeichnet ist, steht dem Surfvergnügen nichts mehr im Weg. Die beigelegte SIM-Karte wird wie bei einem Handy in den UMTS-Router eingelegt. Dies erweist sich als sehr einfach, da sich der SIM-Schacht an der Außenseite des Gerätes befindet. Ist die kleine Plastikkarte im Router verschwunden, muss die geheime PIN-Nummer übermittelt werden. Dies geschieht über den Webbrowser und hat erfreulicherweise nur einmal zu erfolgen - das Gerät speichert die Zahlenfolge automatisch.
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