Zahlreiche VoIP-Anbieter bieten ihren Kunden ein Prepaid-Verfahren, um ihre Telefonkosten zu begleichen. Auch bei Jajah aus Wien ist ein Guthaben auf dem Kundenkonto von mindestens fünf Euro nötig, um Telefonate ins Fest- oder Mobilfunknetz führen zu können. Während das nötige Kleingeld bisher per Banküberweisung, Kreditkarte oder
PayPal eingezahlt werden konnte, bietet Jajah ab sofort auch Prepaid Karten von PaysafeCard.
Keine Personendaten
Damit soll die Bezahlung besonders sicher und bequem werden, denn auf die Erhebung persönlicher Daten wird hier verzichtet. Die Karte ist entweder direkt über Jajah, unter Angabe der Versandadresse zu bestellen oder kann in verschiedenen Partnershops von PaysafeCard erworben werden. Die Karten gibt es mit Werten von zehn, 25, 50 oder 100 Euro. Die speziell designten Jajah-Karten gibt es aber, je nach Vertriebsland auch in der jeweiligen Landeswährung.
Weltweite Vertriebswege
Allerdings hat PaysafeCard bislang nur ein breites Händlernetz in Deutschland und Österreich. Darüber hinaus können auch US-Dollar Beträge per PaysafeCard bezahlt werden. Laut Jajah sind aber bereits konkrete Gespräche für weitere internationale Vertriebspartnerschaften im Gange. "Mit dieser Kooperation bieten wir auch PaysafeCard internationale Perspektiven, denn unsere User sitzen in 197 Ländern der Welt", erklärt Roman Scharf, Gründer und Co-Präsident von Jajah.
Erst im Juli 2005 waren die Wiener mit der Beta-Version des hauseigenen
Softphone auf den Markt gekommen. Im vergangenen Monat konnten sie bereits eine 100-prozentige Steigerung bei den Gesprächsminuten verzeichnen. Die Komplett-Version der eigenentwickelten Software soll bald verfügbar sein, dann mit Features wie Video Messaging, Podcasting, Live Video Chat, Klingeltönen und Animationen.