Samstag, 26.11.2005 09:26

HTPC: Alleskönner im Wohnzimmer

aus dem Bereich Computer
Von Filip Vojtech
Vorbei ist die Zeit, als im Wohnzimmer zu viele Fernbedienungen die Steuerung der einzelnen Multimedia-Geräte nahezu unüberschaubar machten. Heute geht der Trend bei den Unterhaltungs-Geräten ganz klar zum Alleskönner. So genannte "Home Theater PCs", kurz HTPCs, werden beim Aufbau eines multimedialen Wohnzimmers immer beliebter. Wir zeigen, was die Geräte alles können, worin der Unterschied zu einem üblichen PC liegt und mit welchen Kosten bei der Anschaffung zu rechnen ist. Als Vorführgerät dient uns der DMC Pro von itv-Media.

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Die neue Generation

An den Fernseher und an ein Boxenset angeschlossen werden HTPCs zu einem Wiedergabe-Medium der neuen Generation. Sie vereinen die Fähigkeiten zahlreicher Unterhaltungs-Geräte, ersetzen etwa einen TV-Receiver und können neben der Wiedergabe von CDs und DVDs auch Fernsehsendungen digital aufzeichnen.

Schon in ihrem Aussehen unterscheiden sich die Geräte von üblichen, meist tristen PC-Gehäusen. Wohnzimmer PCs machen optisch etwas her, sodass sie sich besser ins Wohnzimmer integrieren lassen. Viele Geräte haben die gleichen Maße wie gängige Hifi-Komponenten und lassen sich so nahtlos in ein bestehendes Hifi-Rack integrieren. Unser Testgerät hat jedoch mit 357 mal 275 mal 91 Millimetern davon abweichende Abmessungen. Der PC kann wahlweise horizontal oder mit dem mitgelieferten Standfuß auch vertikal aufgestellt werden.

Hardware-Ausstattung

pro-basic_fade.gif Der DMC Pro ist wie für HTPCs üblich kein Spiele-PC und verfügt entsprechend über keine leistungsstarke Grafikkarte, sondern über eine Grafik Onboard-Lösung. Im Inneren werkelt ein Intel Celeron-Prozessor mit einer Taktrate von 2,4 Gigahertz, das ganze System basiert auf einem SIS 651/962 Chipsatz. Sound- sowie Netzwerkchip sind integriert, Wireless LAN hat der DMC von Haus aus nicht, eine entsprechende Karte kann aber nachgerüstet werden. Der eingebaute DVD-Brenner ist Double Layer fähig und ermöglicht die Archivierung von Fernseh-Aufnahmen, denn irgendwann ist auch das Datenpensum der 160-Gigabyte-Festplatte ausgeschöpft.

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