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Ein kleiner Testlauf mit dem Programm von Web.de bestätigte die Leserangaben, viele der beliebten Schmalbandtarife zu 0,0x Cent/Min. sind scheinbar spurlos verschwunden. Ein Blick in unsere Datenbank offenbart, dass sich auf dem Internet-by-Call-Markt eigentlich nichts geändert hat. Es gibt die Tarife also noch. Nur nicht mehr im Smartsurfer.
Beim Smartsurfer handelt es um einen sogenannten Least Cost Router, der verschiedene Internettarife vergleicht und stets den günstigsten Zugang für die Einwahl via Modem oder ISDN herausfischt. Je mehr Tarife der Smartsurfer kennt, desto größer die Chance auf einen durchgehend günstigen Internetzugang. Bisher hat das auch gut geklappt. Doch es sieht so aus, als seien die Voraussetzungen jetzt nicht mehr so optimal.
Mysteriöse Preiserhöhungen
So haben einige Anbieter ihre Preise kürzlich angehoben. Inbesondere bei meOme machen sich die Änderungen deutlich bemerkbar. Bisher als Mutter aller Dumping-Provider bekannt, beklagen sich Schmalbandsurfer nun über die im Durchschnitt deutlich gestiegenen Preise. Von 0,02 Cent pro Onlineminute ist nicht mehr viel zu sehen. Auch verschwinden bisher attraktive Tarife aus den Portfolios der Provider. So haben Surf-N-Save und 123GetOnline alle bisher nur über den Smartsurfer erreichbaren Internetzugänge eingestellt.
Wie kommt es nun dazu, dass Web.de urplötzlich einige der populärsten Tarife nicht mehr in seinem Smartsurfer zur Verfügung stellt? Aus Anbieterkreisen erfährt onlinekosten.de von einem Aufschlag, den Web.de seit dem 1. November für alle im Smartsurfer gelisteten Tarife von den Anbietern verlange.


