Nichts geht über die eigene Domain. Niemand kann sich für eine schnöde IP-Nummer (z.B. 216.239.59.104) als persönliche Netzadresse erwärmen. Also muss mit dieser Nummer ein Domainname verknüpft werden, unter der das eigene Webangebot erreichbar ist.
Top und Second Level
Der Domainname setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Die
Top Level Domain (TLD) kann dabei Länderkennung (".de") sein oder die Art der Website beschreiben (".com",".org"). Der persönliche, frei wählbare Teil des Domainnamens ist die so genannte
Second-Level-Domain ("onlinekosten") und wird häufig (und im weiteren Verlauf auch hier) einfach als Domain bezeichnet.
Die beiden beliebtesten Top-Level-Domains weltweit sind ".com" und ".de". Die ".com"-Domain sollte ursprünglich kommerzielle Angebote in den USA bezeichnen, ist heute aber weltweit erhältlich. Die "Mutter aller Domains" ist nach wie vor die beliebteste TL-Domain. Unter den Länderkennungen ist ".de" mit Abstand vorne und nach ".com" die am meisten verbreitete Domain weltweit.
Jeder kann
Beide sind mehr oder weniger offen für jedermann, wobei man für die Registrierung einer ".de"-Domain einen deutschen Wohnsitz oder Standort angeben muss. Diese Rolle können aber auch Dritte übernehmen, so dass auch Personen oder Firmen mit Sitz im Ausland relativ einfach an ihre ".de"-Domain gelangen können.
Beliebt sind neben den beiden genannten Domains auch ".net" und ".org", ebenfalls Veteranen im Domainbusiness. Etwas neuer, aber weniger begehrt sind die Endungen ".info" und ".biz". Für deutschsprachige Surfer spannend sind meist auch Webangebote unter ".at" und ".ch", den Domains für Österreich und die Schweiz. Stark im Kommen ist ".eu", das Pendant zur ".us"-Domain der Vereinigten Staatem und ein Hoffnungsträger in der Domainszene.