Nichts geht über die eigene Domain. Niemand kann sich für eine komplizierte IP-Nummer (z.B. 216.239.59.104) als persönliche Netzadresse erwärmen. Also muss mit dieser Zahlenfolge ein eingängiger Domainname verknüpft werden, unter der das eigene Webangebot erreichbar ist.
Top und Second Level Domains
Jeder Domainname setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Die Top Level Domain (TLD) kann dabei Länderkennung (.de) sein, die Art einer Website beschreiben (beispielsweise .com, .org oder .net) oder auch auf einen bestimmten Verwendungszweck hinweisen (etwa .tel, .xxx oder .mobi). Ab 2013 halten zudem die sogenannten "neuen" TLDs Einzug, die nach Marken, Unternehmen, Städten oder auch Regionen benannt sein können (.bayern, .koeln oder .hamburg). Der persönliche, frei wählbare Teil des Domainnamens ist die so genannte Second-Level-Domain ("onlinekosten") und wird häufig (und im weiteren Verlauf auch hier) einfach als Domain bezeichnet.
Die beiden beliebtesten Top-Level-Domains weltweit sind .com und .de. Die .com-Domain sollte ursprünglich kommerzielle Angebote in den USA bezeichnen, ist heute aber weltweit erhältlich. Die "Mutter aller Domains" ist nach wie vor die beliebteste TL-Domain. Unter den Länderkennungen ist .de mit Abstand vorne und nach .com die am meisten verbreitete Domain weltweit.
Jeder kann sich "seine" Domain sichern
Beide sind mehr oder weniger offen für jedermann, wobei man für die Registrierung einer .de-Domain einen deutschen Wohnsitz oder Standort angeben muss. Diese Rolle können aber auch Dritte übernehmen, so dass auch Personen oder Firmen mit Sitz im Ausland relativ einfach an ihre .de-Domain gelangen können. Die Verwaltung der deutschen Länderkennung übernimmt die in Frankfurt ansässige Registrierungsstelle DENIC.
Beliebt sind neben den beiden genannten Domains auch etwa .net und .org, ebenfalls Veteranen im Domainbusiness. Weniger begehrt sind die Endungen .info und .biz. Längst etabliert hat sich hingegen .eu, das Pendant zur .us-Domain der Vereinigten Staaten.