Nach der Vorstellung des High-End-Chips GeForce go
7800 GTX für Notebooks hat Nvidia jetzt auch die abgespeckte Version GeForce 7300 go vorgestellt. Zeitgleich sind erste Notebooks von Asus mit dem Chip erhältlich.
Turbocache bremst aus
Viele Details zu der 7300 go hat Nvidia noch nicht verraten. So sind die Taktrate des Chips, sowie die Anzahl der Pixel-Pipelines und Vertex-Shader noch unbekannt. Dennoch steht schon fest, dass der Chip deutlich langsamer als der große Bruder 7800 GTX sein dürfte. Der 64 Megabyte große Grafikspeicher ist lediglich mit einem 64-Bit-Speicherbus angebunden, die Taktrate beträgt 700 Megahertz. Per Turbocache kann der Grafikspeicher auf bis zu 256 Megabyte vergrößert werden, indem der Chip auf Teile des Hauptspeichers zurückgreift. Nvidia gibt eine Speicherbandbreite von lediglich 5,6 Gigabyte pro Sekunde an - für das Spielen in hohen Auflösungen mit Antialising ist das deutlich zu wenig. Zum Vergleich: Die GeForce go 7800 GTX besitzt eine Bandbreite von 38,4 Gigabyte pro Sekunde.
Die neuen Asus-Modelle A6Vm und A6Km kommen mit einem Pentium M beziehungsweise einem AMD Turion auf eine akzeptable Akkulaufzeit bis zu 4,5 Stunden. Auch das Gewicht ist mit 2,8 Kilogramm moderat. Allzu stromhungrig scheint der neue Chip daher nicht zu sein. Die beiden Asus-Modelle werden in zahlreichen Ausstattungsvarianten zu haben sein. Die Grundausstattung umfasst ein 15,4 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten und achtfach Double-Layer DVD-Brenner. Als Anschlüsse stehen unter anderem vier USB-Ports, Fire-Wire, WLAN, sowie Infrarot zur Verfügung. Eine Besonderheit ist die integrierte Webcam, die Bilder mit 1,3 Megapixeln aufzeichnet.
Moderater Preis
Die günstigste Variante des A6Vm soll mit einem Pentium M 740 (1,73 GHz), 60 Gigabyte Festplatte und 512 Megabyte Arbeitsspeicher für 1100 Euro in die Läden kommen. Das Turion-Pendant mit Turion MT-30 (1.6 GHz / 1 MB L2 Cache) soll 1000 Euro kosten.
Klaus Wiesen