Wer das
Skype Starter Kit zum ersten Mal sieht, denkt sofort an Tütensuppen. Das Set stellt für sieben Euro alles zur Verfügung, was man für den Start in die VoIP-Welt benötigt.
Zum Lieferumfang, Versandkosten fallen übrigens nicht an, gehört ein einfaches Mono-Headset, eine Windows Installations-CD für das Skype
Softphone sowie 30 Freiminuten, um den Service ausprobieren zu können. Wer direkt seine ganze Familie oder den Freundeskreis mit Skype ausstatten will, kann auch die Großpackung mit fünf Starter Kits bestellen. Dabei spart man immerhin fünf Euro zum üblichen Preis, denn hier werden nur 30 Euro berechnet.
Tüte auf und los
Nun aber ungeduldig die Tüte aufgerissen und geschaut, was da drinsteckt. Die Skype-typischen knallbunten Sprechblasen auf der Verpackung geben dabei hilfreiche Tipps. So wird darauf hingewiesen, dass ein Computer mit Windows 2000 oder XP benötigt wird, um die mitgelieferte Software zu nutzen. Die Skype-Versionen für Mac, Linux und Pocket PC sind online verfügbar. Zusätzlich wird selbstverständlich ein Internetzugang benötigt, wobei es in diesem Fall tatsächlich egal ist, wie viel Bandbreite zur Verfügung steht. Skype benötigt so wenig Kapazität, dass es auch mit einer normalen Schmalbandanbindung funktioniert. Statt des mitgelieferten Headsets lassen sich wahlweise auch Lautsprecher und Mikrofon für die Kommunikation nutzen.
Ohne Soundkarte geht's nicht
Ein kleiner Hinweis fehlt allerdings noch: der verwendete Computer sollte in jedem Fall eine Soundkarte haben. Zwar gibt es auch Headsets mit USB-Anschluss, die auf diese Hardware verzichten können. Der Skype-Kopfhörer wird aber mit 3,5 Millimeter Klinkensteckern an die entsprechenden Ausgänge der Soundkarte angeschlossen. Das kleine Mikrofon ist im Kabel des Ohrknopfs integriert, die Telefonbedienung und Lautstärkeregelung erfolgt direkt am Computer.
Der einseitige Kopfhörer wird im Ohr getragen und verfügt über eine verhältnismäßig gute Soundqualität, die auch Musik relativ gut wiedergeben kann. Die Übertragung klingt allerdings etwas blechern und die Gegenstelle hört die Skyper-Stimme relativ leise. Für kurze Gespräche und erste Schritte mit VoIP reicht die Qualität allerdings aus. Wer sich mit der neuen Technik angefreundet und sich mit ihren Möglichkeiten vertraut gemacht hat, wird sich sowieso früher oder später für seine Ansprüche passende Hardware zulegen.