BenQ Mobile, der Nachfolger der Siemens-Handysparte, geht mit einem weiteren Mobiltelefon für Einsteiger an den Start. Anders als das Schwestermodell
AX72 bietet das AP75 allerdings einige schicke Extras.
Schwacher Speicher
So ist zum Beispiel eine Digitalkamera mit an Bord, die Aufnahmen allerdings nur im CIF-Mode erlaubt und mit einem zweifachen Digitalzoom ausgestattet ist. Schwach ist in diesem Zusammenhang auch der interne Speicher zu nennen. Wenn man einem Handy schon eine Kamera spendiert, sollte mehr Speicher vorhanden sein als äußerst bescheidene 500 Kilobyte.

Bemerkenswert ist, dass das AP75 mit Bluetooth ausgestattet wurde und die Bilddateien auf diese Weise schnell und unkompliziert auf einen PC übertragen werden können. Ebenfalls angenehm: Dank Triband-Technologie kann das neue BenQ-Handy in zahlreichen Netzen weltweit - auch auf dem nordamerikanischen Kontinent - eingesetzt werden.
Durch das Menü kann über einen 5-Wege-Navigationskey und zwei frei programmierbare Menütasten gesteuert werden, das 128 mal 128 Pixel große Display kann 65.536 Farben darstellen. Zugriff auf das Internet erfolgt via WAP 2.0 beziehungsweise GPRS der Klasse 10. Abgerundet wird der Funktionsumfang über den integrierten Organizer, der unter anderem eine Erinnerungsfunktion bietet.
Preis noch unbekannt
Das 102 mal 44 mal 18 Millimeter große und 86 Gramm leichte AP75 soll ab November verfügbar sein. Einen konkreten Preis nannte BenQ Mobile noch nicht, er soll aber im Einsteigersegment liegen. Die maximale Gesprächszeit liegt nach Herstellerangaben bei 5,5 Stunden, im Bereitschaftsmodus funkt das Handy allerdings nur enttäuschende 6,5 Tage.