Es ist soweit: nach dem offiziellen
Start am 1. Oktober hat
BenQ jetzt sein erstes Mobiltelefon angekündigt. Das ME75 schließt in seiner Bezeichnung an die bis vor Kurzem von der durch BenQ
übernommene Siemens-Handysparte vertriebenen Modelle an. Mit dem ME75 schickt BenQ Mobile voraussichtlich ab November ein neues Outdoor-Handy ins Rennen.
Gummi schützt
Das ME75 wird mit einem gegen Spritzwasser, Staub und Stöße geschützten Gehäuse ausgeliefert. Zusätzlichen Schutz und besondere Griffigkeit soll eine gummierte Außenseite liefern. Mit 95 Gramm Gewicht und Abmessungen von 105 mal 46 mal 18 Millimetern bleibt das neue Handy handlich und sollte ohne Probleme in jeder Hemd- und Hosentasche Platz finden.
Nur VGA-Kamera
Mit an Bord ist eine Digitalkamera, die Foto-Aufnahmen allerdings nur im VGA-Standard erlaubt. Das heißt, es steht eine maximale Auflösung von 640 mal 480 Pixeln zur Verfügung. Zusätzlich steht ein fünffacher Digitalzoom und eine Video-Funktion zur Verfügung. Ein Blitz ist nicht integriert, kann aber als optional erhältliches Zubehör an das Handy angesteckt werden. Der interne Speicher fällt mit 10 Megabyte in einen ordentlichen Rahmen, kann aber nicht über zusätzlich einsteckbare Speicherkarten erweitert werden.
Kein Bluetooth
Durch das Menü wird über einen 5-Wege-Navigations-Key gesteuert. Sichtbar wird das Menü auf einem 132 mal 176 Pixel großen TFT-Display, das 65.536 Farben darstellen kann. Zum Datenaustausch stehen USB- und Infrarot-Schnittstelle zur Verfügung, auf Bluetooth muss der Nutzer hingegen verzichten. Zugriff auf das Internet ist via WAP 2.0 beziehungsweise GPRS der Klasse 10 möglich. Ein E-Mail-Client ist integriert und kann in allen Netzen genutzt werden, die im Frequenzbereich von 900, 1.800 oder 1.900 Megahertz funken.
Power-Akku
Einen Preis für das ME75 hat BenQ Mobile noch nicht verraten. Beeindruckend lange hält der mitgelieferte Li-Ionen-Akku durch. Im Standby-Betrieb liefert er nach Herstellerangaben knapp 19 Tage Power, die maximale Gesprächszeit liegt bei bis zu acht Stunden. Die Ladezeit des Akkus soll bei circa drei Stunden liegen.