Sonntag, 25.09.2005 13:36

Fahrenheit im Test: Mord, Sex und böse Geister

aus dem Bereich Computer
Viel haben wir gehört über die neueste Atari-Veröffentlichung. Sogar das Magazin Stern, sonst weniger für Spiele Previews bekannt, schwärmte von der neuesten quanticdream-Programmierung: "Wer Fahrenheit spielt, wird überwältigt sein." Da horcht der Zocker auf, fängt das Gamerherz an zu wummern. Was da wohl dahinter steckt? Wir haben es für Sie getestet.

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Finstere Aussichten

Ein kleines Cafe an einer Straßenecke mitten in New York. Während der Streifenpolizist gerade seinen Feierabend-Kaffee genießt und mit der Bedienung plaudert, geschieht das Unfassbare: auf der schäbigen Herrentoilette wird ein bestialischer Mord verübt. Der Täter: ausgerechnet die Hauptperson Lucas Kane. Ebenso fassungslos über die Tat, wie der Spieler vor dem Computer, ist dabei auch der Protagonist. Denn weder kannte er sein Opfer noch gehört Ritualmord zu seinen üblichen Beschäftigungen. Der Anfang einer finster-spannenden Geschichte, die dem Zocker noch einiges Herzrasen bescheren wird.

fahrenhiet_buero.jpg Was habe ich nur getan?

Zwischen Gruseln, ein bisschen Ekeln und jede Menge Schrecksekunden ist der Spieler auf der Flucht, während er sich selbst verfolgt. Es geht nämlich nicht nur darum, das Gewissen des Hauptdarstellers zu beruhigen, indem man der Frage hinterher jagt, wie es zu seiner grauenhaften Tat kommen konnte.

Gleichzeitig wird der Spieler in die Rolle dreier weiterer Charaktere versetzt, den beiden Polizisten, die den Mord aufklären sollen sowie dem Bruder des Täters, Marcus Kane, seines Zeichens katholischer Priester und Beichtvater für Lucas. Und alle stellen sich nur eine Frage: wieso bringt ein ganz normaler Kerl einen anderen ganz normalen Kerl um, völlig ohne Grund? Und wie steht das mit anderen Morden in Verbindung, die merkwürdigerweise nach dem gleichen grauenhaften Muster verübt wurden? Rasant und nervenaufreibend wird die Aufklärung vonstatten gehen.
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