Die Deutsche Telekom bietet Mitbewerbern nun seit mehr als
einem Jahr die Möglichkeit,
T-DSL-Anschlüsse unter eigener Flagge zu vermarkten. Schön und gut, wenn man bedenkt, dass diese Neuerung den Preisfall der DSL-Flatrates mit sich brachte. Doch wo Licht ist, ist gewöhnlich auch Schatten.
Gute Preise
Die
Resale-Pakete sind fast immer schmackhaft. Dumping-Flatrates und DSL-Anschluss aus einer Hand, das sorgt für Transparenz. Und schont den Geldbeutel. Negativ fällt lediglich das Fehlen von Zusatzmerkmalen wie mehr Upstream oder Fastpath ins Gewicht - für den preisbewussten Surfer kein Hindernis. Jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem die ersten Resale-Verträge auslaufen, tritt ein neuer, weitaus schwerwiegender Nachteil auf: ein rascher Wechsel nach erfolgter Kündigung ist oftmals nicht möglich.
Kündigung mit Tücken
Wer also seinen Resale-Anschluss - beispielsweise von 1&1 - kündigt und zu einem anderen Reseller (bspw. freenet) wechseln möchte, muss sich auf saftige Wartezeiten einstellen. Im schlechtesten Fall sogar über mehrere Monate hinweg.
Der Grund: Selbst wenn eine Verbindung über die DSL-Leitung schon gar nicht mehr möglich ist, der Anschluss abgeschaltet wurde, kann keine neue Datenleitung geschaltet werden. Auch ein "echter" T-DSL-Anschluss, direkt von der Telekom, lässt auf sich warten. Doch wie kommt es dazu?