Sonntag, 02.10.2005 14:44

Handy im Test: Das Nokia 3230

aus dem Bereich Mobilfunk
Mit dem Nokia 3230 bietet das finnische Unternehmen viel Multimedia zum vergleichsweise günstigen Preis. 339 Euro ohne Vertrag kostet das Mobiltelefon beim Hersteller. Beim näheren Hinsehen zeigen sich allerdings auch kleinere Defizite. Wir zeigen im Rahmen unseres Tests die Stärken und Schwächen des Symbian-Smartphones.

Gut und hochwertig verarbeitet, das ist der erste Eindruck, den das Nokia 3230 hinterlässt. Das schlichte Design und das silberne Tastenfeld verleihen dem Mobiltelefon ein edles Aussehen. Mit seinen Abmessungen von 109 mal 49 mal 19 Millimetern macht das Nokia 3230 zwar keine allzu schlanke Figur, das TFT-Diplay fällt mit seinen Abmessungen von 176 mal 208 Pixeln aber erfreulich groß aus. Bis zu 65.536 Farben bildet es ab und wird somit den Ansprüchen an ein Mittelklasse-Handy gerecht.

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Großes Display, mini Tastenfeld

Die Größe des TFT-Displays geht auf Kosten des Tastenfeldes, das darunter etwas klein und verloren wirkt. Die Tasten sind einen Tick zu schmal und das Verfassen von Textmitteilungen fällt dadurch unnötig schwer. Die "Lösch-Taste C" befindet sich nicht neben den anderen Zifferntasten, sondern rechts unterhalb des Displays neben den Menü-Tasten. Das stiftet Verwirrung und erschwert die schnelle Korrektur fehlerhafter Eingaben. Mit seinen 110 Gramm gehört das 3230 zwar nicht zu den Ultraleichtgewichten, in Relation zur Größe ist das Gewicht aber annehmbar. Erste Schwierigkeiten bereitet das 3230 beim Einsetzen der SIM-Karte: bis diese am richtigen Platz steckt können schon mehrere Minuten verstreichen. Das Einstecksystem ist unübersichtlich und erfordert Fingerspitzengefühl.

Vor dem Aufräumen herrscht Ordnerchaos

Einen weiteren Minuspunkt kassiert das Nokia 3230 beim Einschalten – rund 25 Sekunden benötigt das Handy vom Einschalten bis zur Eingabe des PIN-Codes. Das Menü wirkt mit seinen vorinstallierten 29 Ordnern auf den ersten Blick etwas überladen und unübersichtlich. Hier kann der erfahrene Nutzer allerdings selbst Abhilfe schaffen, sich ein eigenes Menü zusammenstellen und leicht eigene Ordner anlegen oder vorhandene Ordner verschieben. Die Series 60-Benutzeroberfläche und die Menüführung sind logisch und verständlich angelegt und auch Nokia-Neulinge finden sich hier nach kurzer Zeit zurecht.

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