Ab November bietet das japanische Unternehmen Fujitsu Frontech einen rollenden Service-Roboter für das Geschäftsleben an, der Räumlichkeiten überwacht, Gegenstände transportiert und bestimmte Personen eskortiert.
Bedienung bitte!
Der Roboter namens Enon soll vor allem auf Messen oder an Rezeptionen seinen Dienst verrichten. Dank integrierter Sensoren und Kameras kann sich Enon autonom bewegen. Spezielle Aufgaben kann er über eine WLAN-Anbindung von außerhalb zugewiesen bekommen. Er erkennt etwa, wenn eine Person vor ihm steht und kann dann mit hilfreichen Informationen auf seinem 10,5-Zoll-Touchscreen zur Seite stehen.
Auch einen Kaffee könnte er auf Wunsch bringen. Er kann nämlich Gegenstände bis zehn Kilogramm in einem Transportfach mit sich führen und leichtere Objekte bis 0,5 Kilogramm greifen oder übergeben. Wie sensibel er jedoch bei der Übergabe vorgeht ist fraglich, nicht das der Kaffee auf der Hose des Kunden landet.

Außer über Touchscreen kann auch mündlich mit Enon kommuniziert werden, dafür verfügt er über vier Mikrofone und zwei Lautsprecher sowie über die entsprechende Sprachsoftware. Auch als Wachhund ist Enon nützlich. Auf Wunsch fährt er bestimmte Routen ab und sendet in Echtzeit Bilder an die Sicherheitszentrale. Gauner kann er jedoch noch nicht selbstständig festnehmen.
Wo sind die Rundungen?
Der Clou: Enon kann "mehrere Sachen gleichzeitig machen" und müsste also weiblich sein, oder? Zumindest stellt er eine Konkurrenz für weibliches Messepersonal dar, wobei es bei Messe-Hostessen ja nicht nur auf den Service ankommt.
Filip Vojtech