Anfang Oktober ist es soweit: Suse Linux 10.0 wird in die Läden kommen. Entwickelt wurde die neue Version von Novells Gemeinschafts-Projekt
openSUSE. Sie wird 59 Euro kosten und neben Handbüchern einen 90-tägigen Installations-Support beinhalten. Bei der neuen Ausgabe verzichtet Novell auf die bisherige Trennung zwischen einer Personal- und Professional-Version.
Einfach
Bei Suse Linux steht vor allem die einfache Bedienbarkeit im Vordergrund. Das macht die Distribution auch für Linux-Anfänger interessant. In der Version 10.0 soll der Bootprozess beschleunigt worden sein. Darüber hinaus werden vor allem die über 1500 mitgelieferten Programmpakete aktualisiert. Diese lassen von Office-Anwendungen über Internet- und E-Mail-Programme, bis hin zu Multimedia-Applikationen kaum Wünsche offen.
Suse Linux 10.0 basiert auf dem Kernel 2.6.13. Die Desktop-Umgebungen KDE und GNOME werden in Version 3.4.2 beziehungsweise 2.12 mitgeliefert. Das Office-Paket OpenOffice steht in der Beta-Version 2.0 zur Verfügung. Mozillas Browser Firefox und E-Mail-Client Thunderbird sind in den aktuellen Ausgaben 1.0.6 mit dabei. Für die Internettelefonie (VoIP) unter Linux stehen die Software-Lösungen Linphone und KPhone fürs weltweite Quatschen bereit.
Super Suse
Wem das noch nicht genug ist und wer sein Linux tunen möchte, der kann sich dem kürzlich gestarteten Projekt "
Super Suse" anschliessen. Ziel ist es, Suse Linux in verschiedenen Bereichen zu verbessern. Dazu zählen unter anderem die Optimierung von System-Geschwindigkeit und Bootvorgang. Zusätzlich sollen fehlende Features in die Distribution integriert werden.
Christopher Bach