Sonntag, 11.09.2005 09:47

Womit Wohnzimmer-PCs zu kämpfen haben

aus dem Bereich Computer
Wohnzimmer-PCs als Schaltzentrale für das digitale Home Entertainment werden immer beliebter. Dabei sollen die Geräte keinen Lärm machen, möglichst wenig Energie verbrauchen und trotzdem schnell genug für Multimedia sein.

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Die PC-Welt hat jetzt vier so genannte Barebone-PCs für das Wohnzimmer auf den Prüfstand gestellt. Mit dem Ergebnis: Die Rechner besitzen fast immer eine Schwachstelle. Probleme bereiten vor allem störende Lüftergeräusche und ein hoher Stromverbrauch.

Laute Luft

Hauptlärmquelle bei Barebone-PCs sind die Lüfter, die die Abwärme von den Komponenten wegblasen beziehungsweise aus dem PC-Gehäuse transportieren. Da große Lüfter geringere Drehzahlen und damit einen niedrigeren Geräuschpegel besitzen, sollte beim Bau oder Erwerb eines Wohnzimmer-PCs auf Gehäuse- und Netzteillüfter mit einem Durchmesser von 120 Millimetern und mehr geachtet werden. Darüber hinaus sind in Barebone-Rechnern Temperatur-geregelte Rotoren Pflicht: Sie erhöhen erst mit steigender Wärmeentwicklung stufenweise die Rotationsgeschwindigkeit.

Hungrige Grafikkarten

Die meiste Abwärme produzieren leistungshungrige Grafikkarten. Anwender, die wenig Interesse an anspruchsvollen 3D-Spielen haben, sind daher mit einer energiesparenden, im Hauptprozessor integrierten Grafiklogik, beziehungsweise mit einer passiv gekühlten Karte gut beraten. Computer-Spiele-Fans hingegen sollten bei einem Wohnzimmer-PC zu einer Steckkarte greifen, die mit einem besonders leisen Lüfter ausgestattet ist.

Besonders viel Strom und damit Kosten können Anwender beim Prozessor sparen. Der Stromsparfuchs unter den Prozessoren ist Intels Pentium M. Die vorwiegend in Notebooks verbaute CPU bietet eine durchweg konkurrenzfähige Rechenleistung bei einem maximalen Stromverbrauch von 27 Watt. Ein Pentium-4-Prozessor hingegen verbraucht unter Volllast drei- bis viermal so viel Energie. Ein guter Kompromiss zwischen Preis, Rechenleistung und Stromverbrauch sind auch die Desktop-CPUs 3000+, 3200+ sowie 3500+ der Athlon-64-Baureihe mit Venice-Prozessorkern.

Filip Vojtech
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