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Nicht weniger als eine "Revolution im Bereich der mobilen Unterhaltung" verspricht der japanische Konzern. Mit der PSP kann der Nutzer nicht nur spielen, sondern auch Musik im MP3-Format hören und aktuelle Filme sowie Fotos unterwegs ansehen. Zudem erlaubt die PSP das kabellose Surfen im Internet. Diese Kombination sei weltweit einzigartig, sagt Philippe Sauze vom Spieleanbieter Electronic Arts. "Deshalb ist dies eine sehr wichtige Markteinführung für Videospiele." Die PSP kommt zu einem europaweit einheitlichen Preis von 249 Euro in den Verkauf.
In Deutschland ist die Vorfreude groß. Auf der größten europäischen Messe für Computer- und Videospiele, der "Games Convention" vor knapp zwei Wochen in Leipzig, war der Andrang am Sony-Stand groß. Viele der mehr als 130.000 Messebesucher nutzten die Gelegenheit, den neuen elektronischen Zeitvertreib vor der offziellen Markteinführung zu testen. "Tragbare Videospiele mit einer hohen Grafik-Qualität erobern nun auch die Westentaschen der Gamer und Multimedia-Freunde", sagt der Geschäftsführer von Sony Entertainment Deutschland, Uwe Bassendowski.
Konkurrenz das Fürchten lehren
Mit der Mini-Konsole plant Sony den Angriff auf den japanischen Konkurrenten Nintendo, der mit seinem Nintendo DS ("Dual Screen") bislang den Markt für mobile elektronische Spielgeräte beherrscht. Mit großem Erfolg hatte Nintendo im März das tragbare Gerät mit den zwei Bildschirmen auf den Markt gebracht. In Europa gingen 1,3 Millionen dieser Konsolen über den Ladentisch, weltweit 6,65 Millionen. Sony will sich nun von diesem lukrativen Geschäft eine große Scheibe abschneiden.




