Die United Internet-Tochter
1&1 geht ihren eigenen Weg, Kunden mit zu hohem Traffic-Aufkommen loszuwerden. Keine Einschränkungen, keine Drosselungen, keine Kündigungen. Stattdessen gibt es Trennungsgeld: Dauersurfer erhalten von
1und1 das Angebot, für 100 Euro aus freien Stücken zu gehen.
Klappe, die Dritte
Erstmals rückte diese Methode
im März letzten Jahres ins Licht der Öffentlichkeit. Im
Juni 2005 wiederholte 1&1 die Aktion und machte Bestandskunden, die noch einen
T-DSL-Tarif nutzten, das ominöse Angebot. Jetzt, fast drei Monate später, geht das Geschacher in eine neue Runde: Erstmals werden auch Kunden, die mit einem 1&1 DSL-Anschluss und einer günstigen City- oder Deutschland-Flat surfen, kontaktiert.
Gutes Angebot?
Auf den ersten Blick wirkt das Angebot fair. 100 Euro dafür, sich nach einem neuen Provider umzusehen - klingt gut. Ist aber nicht so einfach: Der
DSL-Anschluss muss neu beauftragt, E-Mail-Adressen neu eingerichtet, Domains portiert und vorhandene VoIP-Nummern gegebenenfalls zu einem anderen Provider übermittelt werden. Viel Stress für einen Hunderter. Für den Großteil also doch kein guter Deal.