Wer die Wahl hat, hat die Qual: Creative bietet den Flash-Player Zen Nano Plus gleich in zehn verschiedenen Farben an. Da waren wir richtig froh, dass uns diese Entscheidung abgenommen wurde, die Farbe des Testgerätes konnten wir uns nicht aussuchen. Die Farbvarianz ist übrigens der einzige Unterschied zum Vorgänger Muvo N200. Unser Testmodell kommt im Festtags-Dress daher: ein schwarzer Player mit weißen Kopfhörern. Ziemlich schick. Schwarzmalen wollen wir bei unserem Test aber nicht.
Nanozwerg
Mit Maßen von 3,3 mal 6,5 Zentimeter bei einer Höhe von 1,3 Zentimetern ist der Zen angenehm klein. Dabei ist er einem Feuerzeug zum Verwechseln ähnlich. Zusammen mit einer AAA-Batterie als Energiespender bringt es der Zen auf 34 Gramm, das kann lediglich Apples funktionsarmer Shuffle toppen. Eine handelsübliche AAA-Batterie ermöglichte im Test eine Laufzeit von knapp zehn Stunden; laut dem Hersteller Creative soll es der Kleine auf bis zu 18 Stunden Spielzeit bringen.
Creative zeigt sich bei der Ausstattung spendabel: Der Zen kann nicht nur Musik spielen, sondern auch aufnehmen. Der Miniatur-Rekorder zeichnet per Mikrofon, Line-In oder aus dem Radio auf. Das Radio ist brauchbar, die Sender lassen sich automatisch suchen und abspeichern. Schade ist, dass der Zen Songs lediglich im WAV-Format aufnimmt, das kostet viel Speicherplatz.
Dreh Dich!
Das Display ist etwas klein geraten, reicht aber aus, um durch das gut strukturierte Menü zu navigieren. Bei der Bedienung ist ein kleines Plastikrädchen hilfreich, mit dem die Steuerung auch in der Hosentasche gut gelingt. Löblich ist auch, dass der Zen-Nutzer die wichtigsten Funktionen wie Play und Volume über separate Tasten steuern kann.