Sonntag, 18.09.2005 10:01

Handy im Test: Das LG B2050

aus dem Bereich Mobilfunk
Nachdem wir erst vor kurzer Zeit unsere neue Handy-Testreihe mit dem Mittelklasse-Modell F2300 von LG einläuteten und auch das C3320 aus selbem Hause schon auf unserer Prüfliste stand, haben wir nun das nächste Gerät des südkoreanischen Herstellers unter die Lupe genommen. Das B2050 siedelt sich bei einem Kaufpreis von rund 120 Euro (ohne Vertrag) im unteren Preissegment an und soll den preisbewussten Prepaid-Karten-Nutzer ansprechen.

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Flachmann

Das B2050 ist zwar nicht ganz so flach wie das RAZR V3 von Motorola, lässt sich bei einer Höhe von 15 Millimetern jedoch ebenso bequem in der Hosentasche tragen – Länge und Breite haben Abmessungen von 104 mal 42 Millimetern. Zudem ist das Triband-Gerät ein wahres Leichtgewicht und wiegt inklusive Akku gerade mal 76 Gramm. Die blau beleuchteten Tasten des komplett aus Kunststoff gefertigten Handys haben einen angenehmen Druckpunkt und erlauben eine gute Steuerung. An dem seitlichen Kopfhörer-Anschluss kann aber nachgebessert werden: die Verschluss-Gummikappe lässt sich selbst mit dem Fingernagel schlecht lösen. Strom bekommt das Handy von einem Lithium-Ionen-Akku mit 3,7 Volt. Die maximale Stand-by-Zeit beträgt circa 200 Stunden, also rund acht Tage. Das ist Durchschnitt, für ein Einsteigerhandy aber okay.

Farbspiele

LG_2_kl.jpg Das sechszeilige CSTN-Farbdisplay des B2050 stellt 65.536 Farben auf einer Fläche von 128 mal 128 Pixeln dar und siedelt sich damit in der Mittelklasse an – aktuelle Spitzenklasse-Handys schaffen derzeit 262.000 Farben. Für den Internetzugang steht GPRS der Klasse 10 bereit. Surfen kann man dann über den MIC Browser in der Version 1.1.13 - wie bei den meisten Handys üblich hält sich der Surfspaß auf dem kleinen Display jedoch in Grenzen.

Die Sprach- beziehungsweise Ausgabequalität des B2050 ist mittelmäßig, da der kleine Lautsprecher nur eine mäßige Audio-Wiedergabe erlaubt. Dies macht sich sowohl bei Klingeltönen als auch während eines Gesprächs bemerkbar. Im Telefonat verfügt das Gerät über die von ISDN-Telefonen bekannte Anklopfen-Funktion und erlaubt die Annahme eines zweiten Gesprächs. Unterstützt der Netzbetreiber die Funktion, ist auch eine Konferenzschaltung mit bis zu fünf Teilnehmern möglich.
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