Knapp zwei Monate nach dem Erscheinen der GeForce 7800 GTX ist Nvidias zweiter Zögling aus der GeForce 7 Familie erhältlich: Die GeForce 7800 GT kostet zwar weniger als die große Schwester, hat dafür aber auch weniger Pixelpipelines zu bieten.
Runtergetaktet
Die 7800 GT arbeitet mit einem Chiptakt von 400 Megahertz und 500 Megahertz Speichertakt. Damit tickt die Karte etwas langsamer als das Vorzeigemodell
GTX, die mit einem Chiptakt von 430 Megahetz und einem Speichertakt von 600 Megahertz spezifiziert ist. Ausschlaggebend für eine etwas niedrigere Performance gegenüber der GTX dürfte aber vielmehr die Reduzierung von 24 auf 20 Pixelpipelines sein. Dennoch soll die 7800 GT nach Herstellerangaben aber noch deutlich schneller als das alte Topmodell der GeForce 6 Reihe GeForce 6800 Ultra sein.
Nicht wirklich billig
Erste 7800GT-Karten sind bereits im Handel erhältlich. Die Preise liegen bei rund 400 Euro, womit die 7800 GT zwar etwa 100 Euro billiger als die 7800 GTX ist, aber immer noch die zweiteuerste Karte im Nvidia-Segment. Preis/Leistungs-Sieger der Nvidia-Karten ist weiterhin die
GeForce 6600GT, die ab 150 Euro zu haben ist. Langfristig wollen alle bekannten Hersteller wie Asus, Leadtek, Gainward und MSI Karten mit GeForce 7800 GT-Chip anbieten.