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Bis vor wenigen Wochen hatte der italienische Provider noch drei DSL-Leitungen im Angebot: Tiscali DSL 1000, 2000 und 3000. Mit der Einführung von T-DSL 6000 verringerte sich klammheimlich die Anzahl der Anschlüsse. Wo anderorts der Downstream von DSL 3000 einfach auf 6016 kbit/s ausgebaut wurde, hexte Tiscali den Anschluss aus dem Portfolio.
Im Gegenzug dazu senkte der Provider das Einrichtungsentgelt bei Bestellung des Anschlusses mit 2048 kbit/s Download von 24,95 Euro auf 0 Euro, um Neukunden dieses Produkt schmackhafter zu machen, als die Variante mit einem Mbit/s down.
Angst vor Power-Usern?
Nach Angaben von Tiscali gaben andere Faktoren den Ausschlag, nicht über zwei Mbit/s zu gehen. Einem Sprecher zufolge seien die Bestellungen des 3-Mbit-Anschlusses derart gering gewesen, dass aus wirtschaftlichen Gründen die weitere Bereitstellung seitens Tiscali keinen Sinn machte. Derzeit prüfe man jedoch, eine DSL-Flat mit 6 MBit/s Downstream ins Portfolio aufzunehmen.


