Sonys
Playstation Portable kommt in Europa am 1. September auf den Markt, Importhändler verkaufen den Spiele-Handheld in der japanischen Version jedoch schon vor dem offiziellen Launch. Dagegen geht Sony vor und verklagt nun den in Hongkong agierenden Händler Lik-Sang.com, der schon seit längerem die Spiele-Box nach Europa verschickt.
Gesetzeswusel
In der in Hongkong eingereichten Klage unterstellt Sony Lik-Sang.com mit dem Export der PSP eine Markenrechtsverletzung und fordert eine Einstellung der Auslieferung. Bei Lik-Sang.com stößt diese Forderung auf Unverständnis, da in Hongkong ein Gesetz eindeutig erlaubt, dort im Handel erhältliche Ware weiter zu verkaufen.
Beliebte PSP
Sony hat in der Vergangenheit auch in Englang schon Importeure verklagt, die die PSP vor dem offiziellen Release in Europa verkauften. Dort gewann der Konzern den Rechtsstreit, sodass die Händler ihre Aktivitäten einstellen mussten. Die importierte japanische PSP ist bei Zockern sehr beliebt, da auf dem Gerät später sowohl europäischen Spiele als auch Filme laufen werden. Zudem sind die importierten Geräte trotz Portokosten nicht teurer als der von Sony angekündigte Startpreis für Europa von 250 Euro.
Filip Vojtech