Nach Angaben von Intel-Sprecher Bill Kircos kommt der Chip-Hersteller derzeit mit der Fertigung von Chipsätzen für Notebooks und PCs nicht mehr nach. Daher wolle man sich auf die Produktion von ausgewählten Chipsätzen konzentrieren und die Herstellung wenig verbreiteter Produkte hinten anstellen.
Klein kommt zu kurz
Zu kurz kommen könnten dann etwa die 915GL- und 910GL-Chipsätze, die in Desktop-Computern mit Celeron-Prozessoren eingesetzt werden. Kircos dementierte jedoch in den vergangenen Tagen aufgekommene Gerüchte, Intel wolle die Produktion der billigen Chipsätze komplett einstellen. Die Überlastung der Fabriken ist wohl auf die starke Nachfrage bei den Centrino-Chipsätzen zurückzuführen.
Centrino rockt
Auch weil die Konkurrez durch AMD oder VIA auf dem Mobil-Markt wächst, wird Intel den Centrinos wohl zunächst Vorrang einräumen und die Produktion verstärkt auf dieses Segment richten. Spätestens mit der Fertigstellung der neuen
Fabrik F32 in Arizona wird Intel dann wohl wieder mit Volldampf in allen Produktbereichen weiterproduzieren.
Filip Vojtech