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Erstmals landete T-Online im zweiten Quartal dieses Jahres nur auf dem dritten Platz der DSL-Neuanmeldungen. Die Telekom-Tochter konnte demnach knapp 180.000 Neuanschlüsse vorweisen und damit ebenso viele Verträge wie im Vergleichsquartal vor einem Jahr. Arcor erreichte dagegen knapp 200.000 neue DSL-Kunden, United Internet brachte es mit seinen Marken 1&1, GMX und Schlund+Partner ebenfalls auf knapp 200.000 neue DSL-Anschlüsse. Im ersten Quartal und im gesamten Vorjahr war T-Online noch Marktführer gewesen, so die Capital.
Verlorener Boden
Verlorenen Boden versucht T-Online unter anderem mit Freiminuten für Internettelefonie wieder gut zu machen. Der Erfolg von Arcor dürfte die Telekom aber mehr treffen als der von United Internet. Während Arcor selbst geschaltete DSL-Anschlüsse verkauft, nutzt United Internet als Basis einen DSL-Anschluss der Telekom. Für dieses Resale-Angebot kassiert die Telekom monatlich von 1&1 ab während Arcor sämtliche Einnahmen für sich behalten kann.


