Der US-Softwareriese Microsoft hat mit der Auslieferung einer Vorab-Version seines neuen Betriebssystems
Windows Vista an 100.000 Testkunden begonnen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) in Redmond bei Seattle (US-Bundesstaat Washington) mit.
Windows Vista soll Windows XP ablösen. Die Endversion wird Ende 2006 und damit ein Jahr später als ursprünglich angekündigt auf den Markt gebracht. Windows läuft weltweit auf 90 Prozent aller Computer und steht für 30 Prozent des Umsatzes von Microsoft.
Vista hat Probleme
Schon im Vorfeld sind einige
Details bekannt geworden, was das ursprünglich "Longhorn" und dann "Vista" getaufte Betriebssystem liefern soll. Unklar ist unterdessen ob Microsoft den Namen "Vista" tatsächlich wird verwenden dürfen. Schon im Jahr 1999 wurde der Name von einem US-Unternehmer für seine Firma, die Unternehmens-Software herstellt, erstmals genutzt. Auch andere Firmen nutzen für verschiedene Produkte den Namen Vista, was bereits zu Rechtsstreitigkeiten geführt hat.
Hayo Lücke
/ afp