Freitag, 05.08.2005 13:57

WLAN-Antennenbau: Lizenz zum Löten?

aus dem Bereich Breitband
Auch die beliebte CD-Spindel tauge nicht viel, was allerdings nicht konstruktionsbedingt sei. Oft werde hier ein simpler CD-Rohling als Reflektor verwendet und der habe denkbar schlechte Hochfrequenz-Eigenschaften. "Ein rund ausgeschnittenes Kupfer- oder Edelstahlblech bewirkt hier eine deutliche Verbesserung", so Lange.

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Funkende Butterdose

Insgesamt werde bei Bausätzen und Anleitungen viel "Schrott" angeboten. Doch nicht nur. Lange ist bei den "Vallstedter Butterdosen" hängengeblieben. Diese hätten für einen Eigenbau erstaunlich gute Funkeigenschaften und seien zudem sehr stabil und wetterfest. Darüber hinaus besäßen sie die besten Montageeigenschaften und seien sehr preiswert. Eine komplette, funkende Butterdose sei so für etwa 2,50 Euro zu bauen.

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Butterdose von Vallstedt Networks

Dennoch sollte man sich vor Augen halten, dass "mit Kombizange und Lötkolben" nie die Qualität von professionell gefertigten Antennen erreicht werden könne. Der Selbstbau sei Millimeterarbeit. "Das braucht schon einige Versuche, bis man den Dreh raus hat", weiß Lange. Dennoch würde er gerne seine Eigenkonstruktionen mit professioneller Meßtechnik überprüfen lassen - doch das kostet viel Geld.

Sendeleistung beachten

Für den Antennenselbstbau sind aber nicht nur handwerkliche Fähigkeiten wichtig. Viele Bauanleitungen versprechen Antennen, die die Sendeleistung der WLAN-Karte deutlich verstärken sollen. Doch dabei müssen geltende Gesetze beachtet werden, besonders was die zulässige Sendeleistung angeht. Diese überwacht die Bundesnetzagentur.

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