"Windows Vista" wird die nächste Version des Betriebssystems von Microsoft heißen. Das haben die Redmonder nun offiziell bekanntgegeben. Bislang trug die Version noch den Codenamen "Longhorn". Sie soll die jetzigen Betriebssysteme Windows XP und Windows Server 2003 ablösen. Mit der Markteinführung wird erst nächstes Jahr gerechnet.
Schöne Aussichten
"Vista" bedeutet übersetzt Aussicht oder Durchblick. Das passt auch zu dem, was Microsoft auf der neuen
Homepage des Betriebssystems verspricht. So soll Windows Vista ein neues Maß an Vertrauen in den PC ermöglichen. Der Benutzer soll Informationen einfach organisieren und verwenden können, so wie er es möchte. Zudem soll das neue Betriebsystem den User nahtlos mit Informationen, Leuten und Geräten in Verbindung bringen und so das "digitale Leben" erleichtern.
Microsoft scheint sich schon länger für den neuen Namen entschieden haben, denn wie das Onlinemagazin Betanews berichtet, seien mehrere Domains, darunter windowsvista.com, bereits im März dieses Jahres registriert worden. Die erste Beta-Version von Windows Vista soll am 3. August erscheinen. Sie steht dann allerdings nur für Entwickler und IT-Fachleute zur Verfügung.
Neue Funktionen
Über die genauen Features von Windows Vista wird bislang noch spekuliert. So soll die grafische Benutzeroberfläche komplett überarbeitet worden sein. Mit "
Metro" soll ein neues Dokumentenformat eingeführt werden, dass Ähnlichkeiten zu Adobes PDF-Format aufweist. Das vieldiskutierte neue Dateisystem "WinFS" wird hingegen nicht von Anfang an in der neuen Version unterstützt werden.
Christopher Bach