Die PSP ist zwar mit einem Wireless-LAN-Adapter ausgestattet, hat jedoch keinen integrierten Internet-Browser. Zunächst ist der drahtlose Funk nur für Multiplayer-Spiele ausgelegt. Leider konnten wir mit nur einer Konsole nicht testen, wie gut sich die Konsolen gegenseitig im Netz finden.
Netzstation
Eine Verbindung zu einem Access Point konnten wir hingegen problemlos herstellen. Dabei ist der Handheld nicht nur auf offene Netze angewiesen. Manuell können für den Netzzugang IP-Adresse und WEP-Passwort konfiguriert werden, um Zugang auch zu verschlüsselten Netzwerken zu erhalten. Beim Multiplayer-Spiel können Gamer selber entscheiden, ob sie über einen Access Point miteinander spielen oder die Konsolen über den Ad-Hoc-Modus direkt miteinander verbinden. Offene Ports, also Sicherheitslücken, konnten wir bei der PSP übrigens nicht finden. Auch der Datentausch zwischen PC und PSP ist via WLAN nicht möglich.
Ein Internet-Browser samt E-Mail-Client soll später folgen und ist auch in den USA und in Japan noch nicht erhältlich. Jedoch fanden PSP-Nutzer heraus, wie man mit
einem kleinen Trick schon jetzt durch das World Wide Web surfen kann. Das Surf-Vergnügen soll jedoch auf dem kleinen Display nur mäßig sein.
September geht’s los

Die PSP kommt in Deutschland erst am 1. September für rund 250 Euro auf den Markt, der Preis für europäische Spiele wird auf etwa 40 bis 50 Euro geschätzt. Von Beginn an sollen nach offiziellen Angaben rund 40 Spiele und 15 Filme erhältlich sein. Der späte Einführungstermin ist auf Lieferschwierigkeiten in den USA und Japan zurückzuführen, mit denen Sony derzeit noch zu kämpfen hat.
Interessant ist das angekündigte Zubehör für die PSP. Neben den schon angesprochenen Online-Tools soll definitiv auch ein DVB-T-Adapter angeboten werden. Damit könnte man dann ohne Mehraufwand auch unterwegs fernsehen. Weiterhin sollen eine Tastatur, eine Kamera und ein GPS-Modul angeboten werden. Wird die PSP dann noch zu einem Navigationssystem? Wir werden sehen.