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Montag, 11.07.2005 14:06

Playstation Portable auf dem Prüfstand

aus dem Bereich Computer
Von Filip Vojtech
Es wird das Jahr der Gamer. Bei Microsoft, Sony und Nintendo steht die nächste Generation der Heimkonsolen schon in den Startlöchern. Zuerst steht für deutsche Zocker aber eine echte Neuheit an. Am 1. September kommt Sonys Spiele-Handheld Playstation Portable, kurz PSP, in die Läden. Wir haben das Ding schon jetzt in die Finger bekommen.

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Importgeschäft boomt

In Japan und den USA ist die Mini-Konsole schon seit Ende des letzten (Japan) beziehungsweise Anfang dieses Jahres (USA) erhältlich und verkauft sich in beiden Ländern blendend. In Europa boomt derweil das Importgeschäft mit der neuen Plattform. Viele Zocker wollen nicht bis September warten und organisieren sich schon jetzt eine asiatische PSP samt Software. Da das Gerät keine Regio-Codes bei Spielen abfragt, sind später auch deutsche Spiele problemlos mit den ausländischen Versionen der PSP kompatibel.

Ausstattung

In der Mini-Konsole werkelt eine eigens für die PSP entwickelte CPU mit einer Taktfrequenz von 333 Megahertz. Das 260 Gramm schwere Gerät (inklusive Akku) ist mit 32 Megabyte Arbeitsspeicher und vier Megabyte Grafikspeicher ausgestattet. Neben einem Kopfhöreranschluss steht für die Audio-Wiedergabe ein integrierter Stereo-Lautsprecher zur Verfügung. Die Verbindung zu anderen Geräten ist via USB-2.0-Anschluss (Typ B), Infrarot-Schnittstelle und eingebautem WLAN-Adapter auf Basis des IEEE 802.11b Standards möglich.


Fotos: Simon Habeck


Eine Festplatte hat nicht mehr in den 170 mm (L) x 74 mm (W) x 23 mm (D) großen Spiele-Handheld gepasst. Speicherstände und andere Daten müssen auf Memory Sticks gespeichert werden, die in die PSP eingesteckt werden können. Ohne Netzteil kann der eingebaute Lithium-Ionen-Akku die PSP je nach Anwendung zwischen vier und sechs Stunden unterwegs betreiben.

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