Anfang dieses Monats hat die Deutsche Telekom AG (DTAG) am Rothenbaum in Hamburg deutschlandweit ihren 5000. Hotspot in Betrieb genommen. Die DTAG weitet das Netz seiner Hotspots seit 2003 konsequent aus.
Verfügbarkeit
Primär in Restaurants, Hotels und Flughäfen ist der drahtlose Netzwerk-Zugang schon verfügbar. Immer häufiger können Gäste aber auch bei einem Eis oder Kaffee in einer Eisdiele mit ihrem Notebook bequem online gehen, im Internet surfen, E-Mails bearbeiten oder mit Freunden chatten.
Teures Surfen
Allerdings ist das Surfvergnügen recht kostspielig. Die Telekom bietet derzeit drei Hotspot-Tarife an: Mit
Hotspot 180 können Kunden für eine Grundgebühr von 9,99 Euro drei Stunden pro Monat surfen, jede weiter Minute kostet 8 Cent. Der Tarif
Hotspot Ready kostet mit 7,99 Euro monatlich etwas weniger, beinhaltet aber keine Freiminuten – die Online-Minute kostet auch hier 8 Cent.
Wer das öffentliche WLAN nur selten nutzen möchte, kann zu einem Volumenpaket greifen und auf eine monatliche Grundgebühr verzichten. Beim Tarif
Hotspot Pass kosten dann 15 Minuten 2 Euro, eine Stunde 8 Euro und drei Stunden 14 Euro. Das größte Paket mit 24 Stunden für 18 Euro wird im Verhältnis zu den kleineren Paketen schon günstiger, ist aber noch immer kein Schnäppchen.
Konkurrenz schläft nicht
Erst gestern haben "The Cloud" und Vodafone
zusammen angekündigt in den kommenden Jahren zwischen 5.000 und 10.000 Hotspots in Deutschland aufzubauen. Damit dürften die beiden Unternehmen in Zukunft bei der Wahl des Anbieters eine Alternative zur Telekom darstellen. Dann könnte sich ein Preiskampf zu Gunsten der Kunden auswirken und die noch hohen Preise fallen lassen.